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Turner, Tina

Tina Turner ist wieder da. Mit ihrer für sie so typischen Leidenschaft und einer Rasanz, die drei mal jüngere Möchtegernkünstler ermüden würde, hat Tina Turner ein brandneues Studioalbum fertiggestellt und wird so ihren großen Geburtstag mit dem besten Geschenk begehen, das ihre Fans sich wünschen könnten. Ende November feiert die unvergänglichste Stimme der Soulmusik sechs Dekaden auf dem Planeten Erde. Und während ihre Altersgenossen langsam an einen gemütlichen Ruhestand denken, ist Tina Turner wieder voll in Aktion. Sie ist und bleibt - simply the best.

 

"Twenty Four Seven", ihr neues Studioalbum, wird am 1. November bei Parlophone veröffentlicht. Hier hat sich Tina mit den angesagtesten Autoren und Produzenten des zeitgenössischen Pop und Soul zusammengetan und auch ein paar ihrer Lieblingsautoren von früheren Projekten mit ins Boot geholt. Den Startschuss zum neuen Album macht die Single "When The Heartache Is Over", die John Reid von den Nightcrawlers und Graham Stack geschrieben haben und von Brian Rawlings und Mark Taylor produziert wurde, die als Metro Team auch für Chers Multimillionen-Erfolg "Believe" verantwortlich zeichnen. Innerhalb weniger Tage, die Tina Turners neue Single im September in den Radios anlief, avancierte sie in Europa zu einem der meistgespielten Songs.

 

Wenn man die elf neuen Stücke und Tina mit ihrer unverkennbar voluminös rauhen Stimme hört, wird man sich darüber bewusst, dass niemand dieser ganz besonderen Soulqueen den Rang ablaufen konnte, seit sie im Frühjahr 1996 ihr letztes Album "Wildest Dreams" herausbrachte, das in England Platin eingespielt hat. Wenn man dann einen Blick auf die Tracklist wirft, die solche Juwele enthält wie einen Cameo-Auftritt von Bryan Adams auf "Without You", den bislang unveröffentlichten Song der Bee Gees "I Will Be There", Stücke von so erfahrenen Cracks wie Terry Britten, Graham Lyle und Johnny Douglas und schließlich das Absolute Produktionsteam, dann weiß man, dass Tina mit diesem ausgezeichneten Soul-Zeugnis bestens für das Jahr 2000 und darüber hinaus gewappnet ist. „Die Songs haben alle tolle Texte und sie klingen wie moderne Gospelversionen“, begeistert sich Tina. „Auf dieser Ebene bereitet das Album mir große Freude.“

 

Heutzutage lebt sie in der Schweiz und genießt die stressfreien Tage, die sie sich nach der immensen Welttournee mit "Wildest Dreams" gegönnt hatte, aber jetzt geht sie mit voller Energie die neue Herausforderung an. „Ich habe mir eine Pause von der Welt der Musik gegönnt, ich muss immer etwas entgiften von diesem Business“, sagt sie, „aber jetzt bin ich wieder bereit.“

 

Die Idee für "Twenty Four Seven" kam im letzten Frühling nach dem Auftritt in der Divas-Show des Senders VH-1. Tina flog anschließend nach London und besuchte das Metro Team in deren Hauptquartier im Süden der Stadt. Sie wurde sofort angesteckt von der Energie und dem Enthusiasmus, den die Metro-Jungs für traditionelle und unwiderstehliche Popmelodien entwickeln konnten. Sie sang bei deren Demos im Studio mit und beschloss auf der Stelle, ein Album zu machen. Ernst wurde es mit den Aufnahmen im Juni und Juli. Niemand wollte die Chance missen, mit einer Legende arbeiten zu dürfen. Selbst David Arnold, der knietief in dem neuen 007-Projekt "The World Is Not Enough" steckte, nahm sich Zeit, um das Royal Philharmonic Orchestra zu dirigieren, das Tina auf "Whatever You Need" und "Go Ahead" begleitet.

 

Tina Turners Solokarriere begann vor 15 Jahren mit einem Feuerwerk, aber natürlich kennt nahezu jeder ihre legendäre Lebensgeschichte, die schon weit vor "Private Dancer" markante Spuren in der Geschichte des Soul hinterließ. Wenn man sich die genauen Daten anschaut, möchte man meinen, der Taschenrechner spinnt. Tinas kaum zu bändigende Leidenschaft für schwarze Musik wird seit sage und schreibe 45 Jahren öffentlich dokumentiert. In ihrem Beststeller "Nowhere To Run", der mittlerweile zur Pflichtlektüre jedes Soulfans gehört, beschreibt die Autorin Gerri Hirshey eine Aufnahmesession aus dem Jahr 1953, bei der Tina, damals ein blutjunger Teenager, wirkte wie „ein verhungerndes Kind, das für sein Abendessen singt“. Ein knappes halbes Jahrhundert später hat Tina immer noch denselben Appetit.

 

Geboren wurde sie in Brownsville, Tennessee, und wuchs dann in der nahegelegenen Kleinstadt Nutbush auf, die sie in ihrem Song als „li’l ol‘ town“ verewigte. 1956 zogen Anna Mae Bullock, so ihr bürgerlicher Name, und ihre ältere Schwester Aline nach St.Louis. Zu dieser Zeit hatte sie schon einige Zurückweisungen erleben müssen – die Schwestern wurden zunächst von der Mutter und später auch noch vom Vater verlassen – und als Annie den Kopf der Lokalmatadoren Kings of Rhythm das erste Mal fragte, ob sie mitsingen könne, antwortete Ike Turner mit einem strikten Nein.

 

Doch Ike Turner hatte nicht mit der Beharrlichkeit der jungen Frau gerechnet, die 1958 reguläre Sängerin der Band wurde. Doch die erste gemeinsame Single, die alles ändern sollte, entstand wiederum nur durch einen dieser unglaublichen Zufälle, für die die Plattenindustrie prädestiniert zu sein scheint. Im Herbst 1960 wollte Ike "A Fool In Love" aufnehmen, aber die gebuchte Sängerin erschien nicht. Tina sprang ein, und das Ergebnis war ein Rhythm'n'Blues-Smashhit, der sogar in den Top 30 der amerikanischen Pop-Charts landete. Bald darauf hatte die Band einen neuen Namen: The Ike & Tina Turner Revue.

 

Die Meilensteine, die das Duo in den 60ern und frühen 70ern mit Soulklassikern wie "River Deep, Mountain High", "Proud Mary" und "Nutbush City Limits", ihrem letzten gemeinsamen Hit, hinterließen, sind heute ebenso das Zeug zur Legendenbildung wie die traurige Zerrüttung der Ehe der Turners. Aber Tina schöpfte Kraft in ihrem neuen Glauben zum Buddhismus und der riesige Leinwanderfolg als Acid Queen in dem Film "Tommy" von The Who brachte sie im Sommer 1976 wieder auf ihre eigenen Füße.

 

Doch zunächst fand sie sich vor einem scheinbar unüberwindbaren Berg Schulden und vor einer desinteressierten Plattenindustrie wieder. Andere Souldiven hatten jetzt auf dem Weg Erfolg, den Tina ihnen geebnet hatte - sie selbst lebte eine zeitlang sogar von Essensmarken. Immerhin - mit ihrem Namen konnte sie noch immer in Fernsehgameshows auftreten und in den Luxusnachtclubs von Las Vegas singen. Schließlich traf sie 1979 Roger Davies, einen jungen Manager aus Australien, der gerade nach Los Angeles gezogen war. Er nahm die Herausforderung an, die große, verlorene Sängerin und Künstlerin neu aufzubauen.

 

Mit Davies Unterstützung begann Tina Turner von neuem und fand zu dem rassigen Rock’n Roll und der Soulfulness ihrer besten Platten zurück. Die Auftritte als Support der Rolling Stones auf deren US-Tournee von 1981 führten zu der Einladung von Ian Craig Marsh und Martyn Ware von Heaven 17, für das Album "Music Of Quality And Distinction" eine Coverversion von "Ball Of Confusion" aufzunehmen – und was für eine! Noch bevor das Jahr 1982 zu Ende ging, hatte sie einen neuen Soloplattenvertrag bei Capitol Records.

 

Im Sommer 1984 steuerte "Private Dancer", angeheizt von dem immensen Erfolg der Single "What’s Love Got To Do With It", auf elf Millionen weltweit verkaufte Exemplare zu. Was danach folgte, liest sich schon in Stichpunkten als atemberaubende Glanzleistung, die Tina Turner hervorbrachte, sei es im Musikbusiness, in der Welt des Kinos oder als Autorin: In "Mad Max: Beyond The Thunderdome" spielte sie neben Mel Gibson die Aunty Entity – und wurde als Schauspielerin ausgezeichnet; bei Live Aid, dem größten Livespektakel der Musikgeschichte, sang sie ein Duett mit Mick Jagger; sie hat eine ganze Reihe Grammy Awards gewonnen; ihre Autobiographie "I, Tina" avancierte zum Bestseller und zog die brillante Verfilmung "What’s Love Got To Do With It" nach sich; sie spielte live und in Aufnahmestudios mit bekennenden Turner-Fans wie Bryan Adams, Rod Stewart, Elton John, David Bowie, Eric Clapton und Marc Knopfler; erinnerungswürdig bleiben auch ihre gigantische Show im ausverkauften Maracana Stadium in Rio de Janeiro und ihr Auftritt in der Ruine Tintern Abbey in England; U2 schrieben ihr den Smash-Hit "Goldeneye" zum gleichnamigen James-Bond-Film und mit ihrer letzten Stadiontournee durch Europa im Jahre 96/97 brach sie alle Konzertrekorde - in insgesamt zehn Ländern spielte sie vor über drei Millionen Zuschauern.

 

Ihren ersten öffentlichen Auftritt im Zuge des neuen Albums "Twenty Four Seven" absolvierte Tina Turner Anfang Oktober während einer Galashow zur Verleihung der  MOBO (Music Of Black Origin) Awards in London. Und Tina bot einem begeisterten Publikum in der Royal Albert Hall eine superbe Performance ihrer Single "When The Heartache Is Over". Doch das war nur der Anfang. Für das Jahr 2000 hat sich Tina Turner einiges vorgenommen. Soviel ist gewiss, sie wird wieder auf Tuchfühlung zu ihren Fans gehen. The hardest working legs in show business are back.

 

OKTOBER 1999

 

TINA TURNER

"Twenty Four Seven Tour Edition"

 

Im November vergangenen Jahres feierte Tina Turner ihren 60. Geburtstag. Trotzdem denkt sie noch lange nicht ans Aufhören. Während viele ihrer Altersgenossen langsam einen gemütlichen Ruhestand vorbereiten oder sich sogar bereits ganz aus dem Rampenlicht ins Privatleben zurückgezogen haben, ist die Sängerin weiterhin voll in Aktion. Nach dem Sensationserfolg ihres letzten Studioalbums "Twenty Four Seven", das in Europa bislang eine Auflage von zwei Millionen Stück erreichte und in mehreren Ländern mit Platin veredelt wurde, beweist sie seit ein paar Monaten auch wieder im Rampenlicht des internationalen Konzertgeschehens, dass sie selbst nach vierzig Jahren im Musikgeschäft noch immer nichts von ihrer Energie eingebüßt hat.

 

Voller Temperament und Hingabe eröffnete die First Lady des Pop am 23. März 2000 in Minneapolis vor 12.800 begeisterten Konzertgängern ihre Millenniums­tournee. Dieser umjubelten Performance folgten bis Mitte Juni 48 weitere Auftritte vor meist ausverkauften Häusern in den USA und Kanada. In einem leidenschaftlichen 2-Stunden-Set ließ "TT" dabei Abend für Abend sämtliche Stationen ihrer Karriere Revue passieren – von den Frühwerken ("Proud Mary", "Nutbush City Limits") über die Songs des 80s-Comebacks ("What's Love Got To Do With It", "Private Dancer") bis zu aktuellen Erfolgsnummern ("Whatever You Need", "When The Heartache Is Over") – und erntete dafür stets euphorische Publikumsreaktionen.

 

Auf Grund der riesigen Nachfrage mussten inzwischen gar zusätzliche US-Termine anberaumt werden: Im Herbst wird die Soulqueen zu einer zweiten Tourstaffel durch Nordamerika aufbrechen. Bevor die allerdings Mitte September in Boston beginnt, kommt Tina erst einmal – mit Lobeshymnen im Gepäck – über den Großen Teich zu uns herüber und geht mit den europäischen Fans auf Tuchfühlung. Am 30. Juni startet sie den Siegeszug durch die Alte Welt in ihrer Wahlheimat Zürich, im Juli heißt es dann auch in mehreren deutschen Städten endlich wieder: The hardest working legs in show business are back.

 

Als Vorboten hat die gebürtige Anna Mae Bullock übrigens schon einmal die DVD "Celebrate! The Best Of Tina Turner Live" losgeschickt, die mit Unterstützung von Bryan Adams bei einem VH-1-Special mitgeschnitten wurde. Außerdem kündigt die spezielle Tour-Edition von "Twenty Four Seven" die Konzerte in Hannover, Hamburg, Berlin, München, Frankfurt, Köln und Leipzig an. Neben dem regulären Album enthält diese Sonderausgabe auf einer Extra-CD acht Titel, die vor geladenen Gästen während eines Warm-up-Gigs in London aufgezeichnet wurden. Zu Live-Fassungen von "All The Woman" und "Don't Leave Me This Way" gesellen sich hier der Klassiker "River Deep, Mountain High" und eine Bearbeitung des Sam & Dave-Oldies "Hold On, I'm Coming".

 

Wer gern wissen möchte, was ihn auf Tinas letzter großer Stadion-Tournee erwartet, sollte mal einen Blick in die amerikanische Presse, respektive auf Tinas Homepage (www.tina-turner.com) werfen. Führende Zeitungen und Magazine sangen im Frühjahr 2000 wahre Elogen auf die Bühnenpräsenz der Ausnahmevokalistin. So schwärmte etwa die "New York Daily News": "Zwei Stunden lang raste sie über Laufstege auf drei Etagen und schmetterte kratzige Soulnummern mit genügend Verve, um einem Performer, der nur ein Drittel ihres Alters hat, den Atem zu nehmen." Die "New York Times" hielt das Temperamentbündel schlicht für "unbezähmbar und unermüdlich". Und das "People"-Magazin schrieb über die Vitalität der 60-jährigen Künstlerin lapidar: "What's age got to do with it?"  Juni 2000

 

 copyright 2001 by EMI Electrola GmbH & Co KG (www.emimusic.de) 


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