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Queen

QUEEN - MADE IN HEAVEN

 

"Made In Heaven": eine schlichte Metapher für das endgültig letzte Album von Queen. Doch die Realisierung dieses Projekts nahm natürlich seinen Lauf zu Lebzeiten von Freddie Mercury. Mit den Aufnahmen wurde einige Monate vor seinem Tod am 24.11.1991 begonnen. Queen waren damals mit ihrem Album "Innuendo" in aller Munde und - wie so oft in ihrer Karriere - hoch oben in den internationalen Charts.

Mit diesem Album war ihnen noch einmal ein überzeugendes und authentisches Meisterwerk gelungen, was Kritiker mit überschwenglichen Rezensionen honorierten. Doch das sollte noch nicht alles gewesen sein. Freddie war bekannt dafür, daß, wenn es darauf ankam, er unwahrscheinliche Energien entwickeln konnte. So war es auch diesmal.

 

Freddie bat seine drei musikalischen Weggefährten noch einmal in die Mountain Studios von Montreux. Das idyllisch gelegene Aufnahmestudio am Genfer See hatten Queen vor Jahren gekauft. Hier fühlten sie sich wie zu Hause. Brian May erinnert sich: "Zu der Zeit als wir die Tracks nach 'Innuendo' aufnahmen, haben wir viel diskutiert. Wir wußten, daß uns nicht mehr viel Zeit blieb, weil man Freddie schon gesagt hatte, er würde es nicht mehr lange durchhalten. Unser Plan war, jedesmal ins Studio zu gehen, wenn Freddie sich einigermaßen gut fühlte. Wir lebten damals eine Weile mit der Situation, daß wir Freddie am anderen Ende des Telephons hatten und er dann sagte, 'ja, ich kann heute für ein paar Stunden kommen'. Und wir machten das Beste für uns alle daraus, das wollte Freddie unbedingt so. Er sagte, 'laßt mich singen, alles, was euch einfällt, schreibt irgendwas, ich werd's singen, ich geb euch alles, was ich kann'."

 

Die letzten Aufnahmen, die Freddie hier mit Queen machte, hatten für ihn eine besondere Bedeutung. Freddie wußte, daß es seine letzten sein würden. Wen wundert es da, daß einige Songs getragen sind von einer berührenden Melancholie. Doch es sind nicht nur die ruhigen Momente und ihre metaphysische Dimension, die beeindrucken. Einige Songs interpretiert Freddie noch einmal mit seiner unbändig kraftvollen Stimme. Das ist die Dynamik, mit der Queen den Zenit am Rock-Firmament erklommen. Vollendet wurden die zehn Songs des 20. Queen-Longplayers in jahrelanger und sorgfältiger Prozedur von seinen drei Freunden John Deacon, Brian May und Roger Taylor. Das ist nur zu gut zu verstehen, denn Freddie war stets ein Perfektionist. Queen haben in Freddies Sinne alles erdenklich Mögliche gegeben.   

 

"Made In Heaven" ist das musikalische Testament des beliebten Sängers und Entertainers, der die Musikfans dieser Welt hypnotisierte wie nur wenige vor oder nach ihm. Heute nimmt er neben John Lennon, Jimi Hendrix und Elvis Presley einen Platz neben den großen Legenden und charismatischen Rockstars ein, die unsterblich geworden sind. Freddies Bühnenpräsenz bleibt unvergesslich. Von Latex und Leder bis Seide und Stretch - neben David Bowie und Peter Gabriel war Freddie Mercury der Künstler mit den schillernsten Metamorphosen. Auf der Bühne war er eine Diva, doch niemals eine launische. Er war ein Meister der Selbstinszenierung. Ein Narziß, der geliebt werden wollte und geliebt wurde. Ein Bühnen-Magier, der die Grenzen, die das Geschlecht auferlegt, für Momente vergessen machte. Kraft seiner Gestik und unaufhaltsamen Stimme schlug er Millionen Menschen in seinen Bann.

 

Wenn er auch auf der Bühne den Macho spielte, im Privatleben war er ein Mensch von ausgesuchter Höflichkeit, auch wenn er so überbordend vital war, daß er kaum einen Exzess ausließ. Es war schon kühn genug, als er 1970 den Titel des Oberhaupts der Royal Family zum Bandnamen wählte und die junge Band mit seiner Vision ansteckte, aus Queen eine der größten Bands der Rockgeschichte zu machen. Wenn Freddie Mercury die Stimme und das Herz von Queen war, so ist Brian May das Instrument und das Hirn. May, dessen Vater ihm beim Bau seiner legendären Gitarre geholfen hatte, konnte sich als studierter Astrophysiker zunächst nicht entscheiden, ob er sich ganz der Musik verschreiben sollte oder nicht. Heute ist sein Gitarrenspiel eine Wissenschaft für sich, unverwechselbar wie eine Handschrift oder der Klang der Sechssaiter von Eric Clapton, Jimmy Page und  Ry Cooder. Den Virtuosen May und Mercury standen stets und uneingeschränkt John Deacon und Roger Taylor unerschütterlich zur Seite. Mit dem Bassisten und dem Drummer wurden Queen der perfekte Rock-Organismus.

 

Die Geschichte dieser außergewöhnlichen Band begann schon Ende der Sechziger. "Smile" hieß die erste Band von Brian May und Roger Taylor. Doch die Resonanz beim Publikum blieb ein müdes Lächeln. Als Freddie Bulsara und seine persischen Eltern 1964 aus Sansibar nach England eingewandert waren, schloß sich der Kunststudent 1970 den beiden Musikern an. Er gab sich selbst den Namen Freddie Mercury und der Band ein neues Profil, vor allem durch sein exzentrisches Auftreten. 1971 durch John Deacon komplettiert, unterschied sich das Bühnen-Outfit schon früh von dem anderer Gruppen. Die Klamotten hatten sie entweder von Trödelmärkten, teils waren die wallenden Gewänder auch von Freundinnen oder den Müttern geschneidert. Ansonsten investierten sie ihre Zeit und Energie ausschlieβlich auf die Entwicklung ihrer Musik: Harter Rock kombiniert mit einem Gespür für das Theater.

 

Schon auf ihren ersten Alben "Queen" (1973), "Queen II" (1974) und "Sheer Heart Attack" (1974), die alle innerhalb von nur 16 Monaten erschienen, waren zwei sehr unterschiedliche musikalische Pole erkennbar. Da waren die von Brian Mays oft kaum nachvollziehbaren Gitarrenkaskaden angetriebenen Rocknummern wie "Keep Yourself Alive", "Liar" und  "Brighton Rock". Aber es gab auch schon die durch Freddies Pianospiel signifikanten Balladen wie "Killer Queen". Diese Single war ihr erster großer Hit (UK No.2), nachdem sie bereits dank Freddies extravagantem Auftritt in "Top Of The Pops", bei dem er im schwarzen Einteiler majestätisch über die Bühne stolzierte, mit "Seven Seas Of Rhye" in die englischen Top Ten einmarschiert waren. Der internationale Karrieresprung schien unaufhaltsam. In Amerika war man mittlerweile auf den ausgefallenen Royal Rock aufmerksam geworden.

 

Was 1975 geschah, veränderte die Welt der Rockmusik auf Jahre, wenn nicht Jahrzehnte. Eine Single wie "Bohemian Rhapsody" hatte es bis dahin noch nicht gegeben. Die Verbindung von Klassik und Rock in einem bis dato für unrealisierbar erachtetem Drama. Eine Innovation. Ein gewagter Zeitsprung. Ein berauschendes Meisterwerk. Und der Inhalt? Das Geständnis eines zum Tode Verurteilten? Noch heute rätseln die Fans über die wahre Bedeutung dieses Songs. Mit seinen 5 Minuten und 55 Sekunden war dies nicht nur einer der längsten Spitzenreiter der englischen Chart-Geschichte, Queen lieferten auch noch den nachweislich ersten Video-Clip in der Historie der Rockmusik. Gedreht hatten sie das Filmchen in vier Stunden, eine aus der Not geborene Aktion , da sie einen Fernsehtermin nicht persönlich wahrnehmen konnten. Auf der Beliebtheitsskala der Queen-Songs nimmt "Bohemian Rhapsody" seitdem eine Sonderstellung ein.

 

Als in den 90ern die Kult-Komödie "Wayne's World" eine wahrlich urkomische Parodie auf "Bohemian Rhapsody" lieferte, klang dieses Rock-Epos noch immer frisch und zeitgemäß. Mike Myers, Hauptdarsteller in Wayne's World, erinnert sich an seine erste Begegnung mit "Bo Rap": "Ich saß mit meinem Bruder in seinem Toyota Corola, der Probleme mit dem Auspuff hatte, als Bohemian Rhapsody im Radio lief - und wir staunten, 'was zum Teufel ist das denn!' Das war ja wie ein Opernverschnitt mit Heavy Metal. Ich weiß noch, daß ich drei Wochen lang einen steifen Nacken hatte vom bang, bang, bangen. Die Plattenfirma hat dann einfach ein paar Ausschnitte von Wayne's World ins Video montiert, und ich dachte, sie werden uns dafür hassen. Das war, als ob man sich über Picasso lustig macht. Ich bat jemanden von der Plattenfirma, er möge der Band erklären, na ja, wir wollten das eigentlich nicht, es täte uns leid. Dann bekam ich einen Brief von Queen, die sich dafür bedankten, daß wir ihren Song benutzt hätten. Mein Gott, wir danken euch, daß wir euren Rockzipfel küssen durften."

 

Was für "Bohemian Rhapsody" gilt, gilt natürlich auch für "A Night At The Opera" und das Folgealbum "A Day At The Races". Benannt waren beide Werke nach Filmen der Marx-Brothers, die besonders Freddie zutiefst verehrte. (Grouchos Kommentar: "Ich freue mich sehr darüber, daß sie ihre Alben nach meinen Filmen benannt haben und daß ihnen damit Erfolg beschieden ist. Glücklich würde ich mich schätzen, wenn sie für ihre nächste LP den Titel meines neuen Films wählen würden, 'The Greatest Hits Of The Rolling Stones'".) Komödiantische Elemente besaßen beide Longplayer in reichlichem Maß: "Lazing On A Sunday Afternoon", "Seaside Rendezvouz" oder "Good Old-Fashioned Lover Boy" waren natürlich auch eine süffisante Reverenz an die britische Mod-Ära der Kinks und Small Faces. Die Balladen wie "You're My Best Friend", "Love Of My Life" und "Somebody To Love" hatten bereits eine Perfektion erreicht, die nur wahre Popklassiker auszeichnet. Nicht anders müssen Rocknummern wie "Death On Two Legs" und "Tie Your Mother Down" eingestuft werden. Queen waren oben angekommen, galten als eine der markantesten Bands Großbritanniens. Jetzt konnten sie in Ruhe die Welt erobern.

 

Selbst die explosive Punkwelle, die für viele etablierte Künstler eine ernsthafte Gefahr darstellte, konnte den konstanten Erfolg von Queen nicht gefährden. Im Gegenteil. Queen konterten und veröffentlichten 1977 ihr Album "News Of The World". Das Cover demonstrierte ihre Begeisterung für Science Fiction und nach diesem Album sollte die Zukunft denn auch in einem neuen Licht erscheinen. Mit "We Will Rock You" und "We Are The Champions" erstürmten sie nicht nur lediglich die Charts in Europa, Südostasien, in Nord‑ und Südamerika. Beide Rockklassiker - einprägsam und bombastisch zugleich - fanatisierten die Sportfans in aller Welt. Bis heute gelten beide Songs als Prototypen der Stadionsongs, von Lokalderbys bis zu Weltmeisterschaften, von der Eissporthalle bis zur riesigen Fußballarena. Mit "We Will Rock You" pushen die Fans ihre Mannschaft nach vorne, träumen vom Sieg. Sind sie dann auf der Gewinnerseite, ertönt aus tausend Kehlen "We Are The Champions". Mit diesen Hymnen eroberten Queen auf ewig die Herzen der Menschen und entzünden wohl noch in ferner Zukunft das Fieber temperamentvoller Sportleidenschaft.

 

Mittlerweile waren Queen zu einem gigantischen Konzertunternehmen angewachsen. Das Quartett brach alle bestehenden Rekorde. 1976 versammelten sich 200.000 Fans, um das Freikonzert im Londoner Hyde Park mitzuerleben. Für ihre internationalen Tourneen, bei denen sie keinen Kontinent ausließen, entwickelten sie Ende der Siebziger eine gigantische Krone als Lightshow. Nicht weniger einfallsreich und extravagant waren ihre Launch-Parties und Promotion-Events. Im Jahr 1978 erschien "Jazz". Das umstrittene Album der Band wurde mit einer ihrer vielen hinreißenden Parties vom Stapel gelassen. Für das Video zur Single "Fat Bottomed Girls/Bicycle Race" ließen sie 200 nackte Frauen ein Radrennen im Wembley Stadion fahren. Am Ende der Dekade zogen Queen mit "Live Killers" ein Resümee, daß ihr Motto "Let Me Entertain You" noch einmal für alle Fans auf den Punkt brachte.

 

Die Achtziger zeigten Queen in unveränderter Hochform. In Mack hatten sie einen neuen Produzenten ihres Vertrauens gefunden und München war ihnen schnell zu einer "zweiten Heimat" geworden. "The Game" (1981), ihr erstes Album aus dieser Zeit, fegte wie ein Tornado durch die Hitparaden. Und es waren vor allem zwei Trümpfe, mit denen Queen ihre Möglichkeiten ausreizen konnten. Das pittoreske "Crazy Little Thing Called Love" und das auf einer simplen Basslinie basierende "Another One Bites The Dust". Dieser "einfache" Song führte die Charts in 27 Ländern an, und Queen erhielten dafür die Billboard‑Auszeichnung "Top Crossover Single". Mit dem nächsten Album "Hot Space" (1982) kam es zu dem Treffen zweier Gladiatoren der Rockmusik. Queen arbeiteten zum ersten Mal mit einem anderen Superstar: David Bowie. Das geniale Ergebnis hieß "Under Pressure" und beeindruckte derart, daß sie damit nicht nur die Chartsspitzen torpedierten, sondern daß dieser 'modern claasic' später von zahlreichen HipHop-Bands als Sample verwendet wurde.

 

Mit "The Works" landeten Queen einen weiteren Coup. Für ihr Video zu "Radio Ga Ga" luden sie zahlreiche Fans ein, um in diesen an "1984" angelehnten Science Fiction-Clip mitzuwirken. Queen waren überhaupt stets darauf bedacht, ein möglichst gutes Verhältnis zu ihren zahlreichen Fan-Clubs zu wahren. Den Fanzirkeln wurde stets exklusives Material für ihre Zeitungen zur Verfügung gestellt, und der Informationsaustausch war im Verhältnis zu anderen Beziehungen zwischen Publikum und Künstlern geprägt von großer Professionalität. Wie kaum eine andere Band nahmen Queen die Anliegen ihrer Fans äußerst ernst und das zahlte sich aus. War der Video-Clip von "Radio Ga Ga" gekennzeichnet von Gigantomanie, erwiesen sich Queen bei der filmischen Adaption von "I Want To Break Free" als bahnbrechende Verwandlungskünstler. Sie schlüpften in die Rolle von Protagonisten der englischen Soap Opera "Coronation Street" und kompromittierten damit vor allem konservative Gemüter. Heute ist es kaum mehr denkbar, daß man ein so großartiges Video boykottieren konnte.

 

Die magische Anziehungskraft von Queen führte im Verlauf der Achtziger zu immer neuen Phänomenen. 1985 spielten sie in Rio de Janeiro vor 250.000 Zuschauern. Weltrekord für einen einzelnen Act! Im selben Jahr lag ihnen bei dem spektakulären Auftritt beim Live-Aid-Konzert die Welt zu Füssen. Ihr 20minütiger Auftritt galt unter allen mitwirkenden Künstlern als der "magische Moment" dieser Benefiz-Veranstaltung! "A Kind Of Magic" (1986) demonstrierte mit den Singles "One Vision", "Friends Will Be Friends" und "Who Wants To Live Forever" den weiterhin unaufhaltsamen kreativen Output an Hits. 1986 wurde ein Jahr der Premieren und Rekorde. Queens Konzertfilm "Real Magic" war die erste Simultan-Stereoausstrahlung im englischen Privatfernsehen und Privatrundfunk. Als erster Major-Act spielten sie hinter dem eisernen Vorhang in Nepstadion Budapest, das erste Konzert dieser Art im gesamten Ostblock. Zwei binnen kürzester Zeit ausverkaufte Konzerte im Wembley Stadion; 400.000 Menschen im englischen Knebworth-Park; die Filmpremiere von "Highlander", zu dem Queen die Musik schrieben; die Band spendete den Reinerlös eines Stadion-Konzerts in Newcastle an einen Kinderhilfsfond. Queen waren in allen Kategorien die Poll-Abräumer des Jahres. Sie waren eine "nationale Institution" geworden.

 

1986 war auch das Jahr, in dem sich Queen endgültig von der Bühne verabschiedeten. Mittlerweile hatten alle vier Musiker Solo-Exkursionen unternommen oder mit anderen Musikern zusammengearbeitet. Schon bei den Aufnahmen zu "The Miracle" (1989) wußte Freddie Mercury, daß er HIV-infiziert war, hatte aus dem Bandumkreis jedoch nur ihren langjährigen Manager Jim Reid eingeweiht. Freddie ließ den Kopf nicht hängen, sondern stürzte sich mit bewundernswerter Kraft und erstaunlicher Besessenheit in die Arbeit. "Breakthru" und insbesonders "I Want It All" waren musikalische Zeugnisse seiner nicht zu bändigenden Willenskraft. Mit "Innuendo" setzte der Rock-Phönix ein weiteres Mal zu einem Höhenflug an, den kaum einer mehr von Queen erwartet hätte. Pressestimmen: "Innuendo ist ohne Zweifel das A Night At The Opera der Neunziger." (Metal Hammer); "Innuendo ist das erste Album, das Verletzlichkeit nicht in falscher Stärke, Ohnmacht nicht in scheinbare Macht ummünzt. Queen sind mit Innuendo zu sich selbst zurückgekehrt." (ME/Sounds, 'Platte des Monats'); "Das neue Opus erweist sich als das beste, was Queen jemals auf Platte veranstaltet haben." (Bravo); "Wenn nicht alles täuscht, ist diese Klasseplatte ein Abschiedswerk." (Tempo)

    

Ja, es war ein Abschied. Wer genau hinhörte, erkannte bei Songs wie "The Show Must Go On" und "These Are The Days Of Our Lives" den leichten Wehmut, der den Menschen ergreift, wenn es heißt, für immer Abschied zu nehmen. Wer genau hinschaute, konnte beim Betrachten der letzten Video-Clips sehen, daß Freddie Mercury von seiner Krankheit schon schwer gezeichnet war. Erst einen Tag vor seinem Tod gab er seine Krankheit offiziell bekannt. In einem seiner letzten Interviews mit dem Video-Regisseur Rudi Dolezal, eine Hälfte der "Torpedo-Twins", hatte Freddie Mercury seinem Freund anvertraut: "Das wichtigste, was ich in meiner Karriere als sogenannter Popstar gelernt habe, ist folgendes. Für jede Stufe, die du auf der Leiter des Erfolges hinaufsteigst, mußt du etwas das dir sehr am Herzen liegt, zurücklassen - Freunde, Privatsphäre, Unbekümmertheit, Naivität. Obwohl ich schon viel in meinem Leben zurücklassen mußte, habe ich noch immer nicht das Gefühl, ganz oben an der Leiter angekommen zu sein. Irgendwo da oben ist noch etwas, das ich mir holen muß." Dieses Etwas dürften seine Fans nun auf "Made In Heaven" finden. Der König ist tot, aber mit Queen wird er noch lange in Millionen von Herzen weiterleben.

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