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Lou Reed

"Lou Reed is the most underrated contemporary poet in America. He has (developed) a new form of expression. It’s got natural rhythm to it, it’s got pulse, it has a style about it ... He has a kind of facility with language and a form of lyrical creativity that nobody else has. That’s what makes it high art." (Bob Erzin, Produzent im Herbst 1990)

Ein paar schöne Songzeilen zu schreiben, das bedeute für ihn Glück, sagt Lou Reed. Der Rockpoet, der am 2. März 1942 in New York das Licht der Welt erblickte, hat das Rock&Roll-Vokabular erweitert: Der Mann, der als Student, seine Bewunderung für Literaten wie Burroughs und Shwartz entdeckte, hat das lange "verbotene" Territorium aller Spielarten des Sex, den Drogenkonsum und -missbrauch, die Dekadenz, Travestie, Homosexualität und der Todessehnsucht in die Musik gebracht.

Realistisch und ungeschminkt. Seine Erfolgsgeschichte beginnt bei Velvet Unterground in den 60ern. Seine Lyrics sind für damalige Verhältnisse freizügig. Und die Band mit dem Sänger und Songwriter Lou Reed sichert sich in dieser Zeit den Status, zu den größten Rock-Visionären zu gehören. Reed verlässt die Band 1970 nach den Aufnahmen zu "Loaded". Mit Velvet Unterground hat er insgesamt vier Longplayer eingespielt mit Klassikern wie "Venus In Furs", "Sweet Jane", "Heroin" und "All Tomorrow’s Parties". 

Reed unterschreibt kurze Zeit nach dem Ausstieg einen Vertrag bei RCA und veröffentlicht sein Solo-Debüt - mit bisher unveröffentlichten Songs aus Velvet-Tagen. Sein 72er Werk trägt nicht nur die Handschrift des Glam-Rock: Produzent ist "Ziggi Stardust" David Bowie. Mit dem Song "Walk On The Wild Side" landet Lou Reed zum ersten Mal in den obersten Chartpositionen.  Mit "Transformer", das auch die Songs "Vicious" und "Satellite Of Love" enthält, schafft es Reed, nach seinen Underground-Jahren auch endgültig eine der prägensten Persönlichkeiten der Siebziger zu werden. Er ändert seinen Stil radikal: Der nächste Longplayer "Berlin" fokussiert die dunklen Seiten des Lebens, wirkt depressiv. Die Kritik lobt zwar das Werk, der kommerzielle Erfolg bleibt aber aus.

Nachdem ihm das Publikum die kalte Schulter gezeigt hatte, entschied Reed wohl, dem Publikum das zu geben, was es wollte: Seine Gitarristen Steve Hunter und Dick Wagner verpassten seiner Musik ein poppigeres und radiotauglicheres Gewand. Und er entschied sich, in der Rolle aufzutreten, in der das Publikum ihn offenbar sehen wollte: In der Rolle des Junkies mit gebleichtem Haar, lackierten Fingernägeln und das Fixen simulierend. Auf Platte war’s das Gegenteil: 1974 erschien "Sally Can’t Dance", das sich wiederum gut verkaufte. Mit "Metal Machine Music" und seinen unhörbaren elektronischen Klängen, änderte sich dies aber wieder schlagartig und die Meinungen gingen auseinander, ob Reed damit ein künstlerisches Statement abgeben, seinen Plattenvertrag loswerden  oder seinem Publikum einen Schlag ins Gesicht verpassen wollte.

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