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Idol, Billy

Punkmusiker der ersten Stunde, ein begnadeter Poser, der mit geballter Faust, spöttischem Grinsen und schwarzer Ledermontur immer wieder gerne den Rock’n’Roll-Rebellen gibt: Billy Idol hat stets mit beeindruckender Perfektion an seinem Bildnis als lebende Ikone gefeilt. Geschlagene 25 Jahre ist es her, dass der in England geborene Musiker als Frontmann der Punkband Generation X erstmals Furore machte, und immerhin 20 Jahre, dass Billy Idol sich in Amerika niederließ und von dort aus seine internationale Solokarriere in Angriff nahm, die All-Time-Classics wie „White Wedding“ (bis zum heutigen Tage einer der meist gespielten Rocksongs bei Hochzeiten), „Flesh For Fantasy“ (seit der Adaption von Ferris MC auch der jungen HipHop-Generation ein Begriff) und „Eyes Without A Face“ (Idols erste große Popballade) hervorbrachte. Als der leidenschaftliche Biker, der Wochen und Monate auf Amerikas Straßen verbringt und dies ausführlich auf seiner Homepage www.billyidol.com dokumentiert, am 19. April 2001 nach New York ging, um für die Sendung „VH-1 Storytellers“ (das Pendant zu MTV Unplugged) ein Konzert aufzunehmen, hätte wohl kaum einer geahnt, dass an diesem Tag ein beeindruckend intimes Portät jener musikalischen Ära entstehen würde, mit der Billy Idol vor allem die achtziger Jahre entscheidend mitgeprägt hat. 

Das Capitol-Album “VH-1 Storytellers” enthält folgende Songs (in Klammern ihr ursprüngliches Erscheinungsjahr): “Cradle of Love“ (1990), “Don't Need a Gun” (1986), “Flesh For Fantasy” (1983), “White Wedding” (1982), “Sweet Sixteen” (1986), “To Be a Lover” (1986), “Rebel Yell” (1983), “Kiss Me Deadly” (1977), “Eyes Without a Face” (1983), “Dancing With Myself” (1981), “Ready Steady Go” (1978), “Blue Highway” (1983) sowie die beiden Coverversionen “Mony Mony” (1981, James & The Shondells) and “L.A. Woman” (1990, The Doors). Billy Idol hat seine Songs gemäß der Idee von “Storytellers” an ihre Wurzeln zurückgeführt. „Viele der Songs wurden tatsächlich zunächst einmal auf Akustikgitarre gespielt, das ist eine Seite, die viele Zuhörer kaum wahrnehmen, weil sie nur die bombastischen Versionen im Ohr haben“, erklärt Idol, „aber ich mag es, dass man die Songs an jene Basis zurückführen kann, wie sie im eigenen Apartment entstanden sind.“ Eine Kunst für sich, bei deren Ausführung ihm natürlich sein langjähriger Gitarrist und Co-Autor Steve Stevens zur Seite stand, mit dem ihn zahlreiche Erinnerungen verbinden. „Ich kann mich glücklich schätzen, dass alles, was mich mit Steve verbindet, total intakt ist. Das ist magisch. Als das alles mit der Musik begann, konnte ich noch gar nicht so weit in die Zukunft schauen. Du konntest nicht so weit denken und dir sagen, ‚Wow, wir werden auch im Jahr 2002 noch die Welt im Sturm nehmen’.“

Stevens und Idol arbeiten immerhin schon seit zwanzig Jahren zusammen. Und auch der Gitarrist ist nicht minder stolz auf das gemeinsam Erreichte, gleichwohl sich ihre Wege zwischenzeitlich getrennt hatten. Vor ein paar Jahren fand man sich dann doch für eine akustische Radioshow wieder zusammen. „Das war eine Geschichte, die uns echt wieder zusammengebracht hat“, erinnert sich Stevens, „normalerweise spielte ich mit unglaublicher Lautstärke – aber so bin ich mir viel bewusster, was auf der Bühne abgeht. Ich kann mich wirklich selbst vergessen, wenn ich Billy zuhöre.

 

 

Er singt einfach großartig und ich kann das heutzutage viel mehr genießen “ Längere Pausen hatte Billy Idol im Verlauf der letzten Jahre immer wieder eingelegt und widmete sich vornehmlich seiner Familie und seinem großen Hobby Motorradfahren. Da passte es natürlich wie die Faust aufs Auge, dass er den Titelsong zum Kino-Blockbuster „Speed“ komponierte. Zwischenzeitlich tauchte er selbst in dem einen oder anderen Kinofilm auf, wie etwa „Eine Hochzeit zum Verlieben“ und „The Doors“. Auch als Stargast einer Fashion-Show von Jean Paul Gaultier überraschte er schon. Und wenn das kraftstrotzende musikalische Energiebündel für „VH-1Storytellers“ den Fuß vom Gas nimmt, ist dies ein ebenso ungewöhnlicher, dennoch vollends überzeugender Karriereschritt.

Tatsächlich gehen die Akustikversionen von Billy Idol unter die Haut und verbreiten den Charme des guten alten Rock’n’Roll eines Eddie Cochran oder Gene Vincent. Jeder Song ist ein absoluter Klassiker. Billy Idols Sohn und Tochter, die langsam ins Teenageralter kommen, können stolz auf einen Vater sein, dessen Songs auch im Jahr 2002 so frisch klingen, als wären sie gerade erst komponiert worden. Nach seinem umjubelten Auftritt bei „VH-1 Storytellers“ hat Billy Idol auch seine Bühnenabstinenz aufgegeben und wieder Konzerte gegeben, unter anderem im Rahmen eines Benefiz-Gigs an der Seite von Neil Young. Nach eigenem Bekunden arbeitet Billy Idol in diesen Tagen auch an einem neuen Album: „Es sind schon eine ganze Menge Songs fertig, und von der Art und Weise, wie die Fans derzeit reagieren, bin ich mir sicher, sie werden auch die neuen Songs lieben.“ Wer „VH-1 Storytellers“ hört, wird von dem Mann mit dem blonden Stachelhaar ohnehin vor allem eins fordern: more, more, more. Let the rebel strike again.

copyright 2001 by EMI Electrola GmbH & Co KG (www.emimusic.de) 


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