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Bonfire

Bereits Anfang der Achtziger Jahre konstituierte sich um Sänger Claus Lessmann und Gitarrist Hans Ziller das Ingolstädter Hard Rock-Quintett Cacumen, das über diverse Indie-Labels die beiden Alben CACUMEN (1981) und BAD WIDOW (1983) veröffentlichte und die Herzen der Anhänger harter Sounds im Sturm eroberte. 

Bandfoto 2003 co. www.foto-phositiv.de 

Doch so richtig durchstarten sollte das Songwriting-Duo Lessmann/Ziller erst drei Jahre nach der Umbenennung ihres Unternehmens in Bonfire: Ihr Album Don'T Touch the Light (1986) mauserte sich dank seiner ergreifenden Mischung aus Ohrwurmmelodien und ins Mark gehender Rockmusik zu einem der am besten verkauften Debüts einer deutschen Band dieses Genres. Der ein Jahr darauf erschienene Zweitling FIREWORKS hielt sich gleich 30 Wochen in den deutschen Albumcharts und erfreut sich bis in die heutigen Tage in der Publikumsgunst als einer DER Hard Rock-Klassiker mit dem Gütesiegel "Made In Germany". Darüber hinaus bestätigen Bonfire während ausgedehnter Europatourneen - unter anderem mit ZZ Top und Judas Priest - ihren Ruf als ausgezeichnete Live-Musiker, die mit ihrer ergreifenden Performance stante pede in der Lage sind, sowohl ein Mainstream-orientiertes Publikum als auch Die Hard-Schwermetaller zu begeistern.

Noch während der Aufnahmen zum dritten Album Point Blank - ebenso wie sein Vorgänger von der Produzenten-Koryphäe Michael Wagener produziert - verlässt Gitarrist Hans Ziller infolge unüberbrückbarer Differenzen mit dem Management die Formation Bonfire und ruft sein eigenes Unternehmen EZ Livin' ins Leben. Derweil können Sänger Claus Lessmann & Co. mit Point Blank ihren in den vergangenen Jahren hart erarbeiteten Status bestätigen und faszinieren ihr Publikum unter anderem Ende 1989 im Rahmen einer ausverkauften Europatournee.

Das 1991 unter der Regie von Produzenten-Veteran Mack (u.a. Queen) eingespielte vierte Werk Knock Out fällt zwar etwas eingängiger aus als seine Vorgänger, findet aber immerhin noch 60.000 Abnehmer, die sich ihre Begeisterung für erdigen, handgemachten Rock erhielten und diese gegen den gerade aufkeimenden Grunge-Boom verteidigten.

Zwei Jahre später probiert sich der Sänger, der inzwischen die Band Bonfire auf das viel zitierte Eis legte und wieder mit seinem alten Songwriting-Partner Hans Ziller zusammen fand, an deutschsprachigem Rock (Ergebnis: die Lessmann/Ziller-Maxi 'Glaub dran') - um letztlich zu erkennen: ”Dieses Experiment zeigte uns, dass wir das machen sollten, was wir am besten können: riffbetonter, melodischer Hard Rock, der schnell ins Ohr geht!”
(Nichtsdestotrotz wurde 1997 in streng limitierter Auflage ein deutschsprachiges Album namens „Freudenfeuer“ veröffentlicht. Da waren Bonfire auch wieder vereinigt, so dass die 10.000 Stück schnell unter den Fans als Rarität gehandelt wurde und somit flott vergriffen war.)

Die 96-er Veröffentlichung Feels Like Coming Home, für die unter anderem 'Glaub dran'-Material völlig umarrangiert und mit englischer Lyrik ausgestattet wurde, kann dementsprechend als Generalprobe für die Rückbesinnung auf alte Stärken und das ein Jahr später vollzogene Bonfire-Comeback angesehen werden: Rebel Soul, eingespielt vom bis in die heutigen Tage aktuellen Line-up, entpuppte sich als ansprechendes Rock-Opus, mit dem das Duo Lessmann/Ziller und sein Gefolge nachdrücklich klarstellte, dass trotz schwierigen geschäftlichen Umfelds der Hard Rock aus deutschen Landen noch lange nicht tot ist. Mit dem 1999 erschienenen Album Fuel to the Flames
 gelang es dem Quintett sogar, an die Vibes der "guten alten Zeiten" anzuknüpfen und endgültig den Spirit der songwriterischen Qualitäten aus der Don'T Touch the Light- und Fire works-Ära zu reanimieren. Trotz eines zu der Zeit noch nicht optimistischen eingestellten geschäftlichen Umfelds für rockige Klänge traditioneller Natur enterte Fuel to the Flames
 von Null auf 32 die deutschen Albumcharts und hielt sich dort mehr als respektable sieben Wochen lang. 

Strike X, im Münchner Sator Tonstudio aufgenommen und am 2. April 2001 erscheinend, setzt die "Back to the roots"-Devise des Ingolstädter Fünfers kompromisslos fort: Schon der Eröffnungssong ‘Under Blue Skies' besticht durch seine Symbiose aus schwergewichtigen, düsteren, fast schon Black Sabbath-verdächtigen Beats und episch-monumentalen Nuancen auf der einen sowie trotzdem leicht ins Ohr gehenden Gesangsmelodien auf der anderen Seite. Mit ‘'Til The Last Godbye’ und ‘Down To Atlanta’ sind den Süddeutschen zwei tanzflächenkompatible Midtempo-Rocker gelungen, die in der Form nur aus der Feder des Songwriting-Gespanns Lessmann/Ziller stammen können und sogar die Songkollektionen solcher Alben wie Point Blank oder Fuel to the Flames noch hätte aufwerten können. ‘Strike Back’’ wiederum entpuppt sich als flotte Up-tempo-Nummer mit Biker-Appeal, die die hymnische Seite der Band repräsentiert und Hits wie ‘Rock Me Now’ oder ‘Ready 4 Reaction’ ebenbürtig ist. Der Kuschel-Rocker ‘I Need You’ wiederum pflegt die sensible Seite der fünf Musiker und zählt aufgrund seiner feinfühligen Percussions im Mittelteil zu den außergewöhnlichsten Balladen, die in den letzten Jahren die Herzen des Publikums im Sturm erobert haben. Mit ‘Too Much Hollywood’ beweisen Bonfire einmal mehr, dass die viel zitierte ”Genialität der Einfachheit” manchmal die größte Wirkung hervorrufen kann: Ein simpel erscheinender Riff marschiert straight drauflos und lässt kein Trommelfell ungerührt. Und letztlich unterstreichen potenzielle Evergreens wie ‘Diamonds In The Rough’ oder ‘Good Time Rock'n'Roll’ nachdrücklich den Anspruch der Band, mit diesem Jubiläumsalbum (zehnte Bonfire-Veröffentlichung, 20 Jahre seit dem CACUMEN-Debüt) ein zeitloses und vor allem anspruchsvolles Stück Rockkultur mit Klassiker-Ambitionen abzuliefern und so dem Gütesiegel ”Hard Rock - made in Germany” zu altem Glanz zu verhelfen.

Weitere Anspieltipps: `Southern Winds´ - starke Ballade im klassischen Bonfire-Gewand; `Damn You/Anytime You Cry´ - Arenarock der Oberliga

Kein Zweifel: 
Claus Lessman, Hans Ziller, Chris Lausmann, Uwe Köhler und Jürgen ‘Bam Bam’ Wiehler sind dabei, sich mit ihrem nunmehr zehnten Streich selbst zu übertreffen: Strike X (sprich: ”Strike Ten”) brennt mit seiner Vielseitigkeit und Ausgewogenheit ein erstklassiges Hard Rock-Feuerwerk ab, das bei jedem Anhänger handgemachter Rockmusik Erinnerungen an die Goldenen Achtziger wach werden lassen dürfte - aber auch die Freude darüber, einem solchen Klangerlebnis zu Beginn des dritten Jahrtausends noch einmal beiwohnen zu dürfen. Seid also auch Ihr gewappnet, wenn die Ingolstädter am 2. April zu ihrem zehnten Streich ausholen!

Aktuelles auch auf der offiziellen Homepage: www.bonfire.de


BANDMITGLIEDER

Claus Lessman - Vocals
Hans Ziller - Leadguitar
Chris Lausmann - Guitar/Keyboards
Uwe Köhler - Bass
Jürgen ‘Bam Bam’ Wiehler - Drums

DISKOGRAPHIE

2003 Live Over Europe
2001 Strike X
1999 Fuel to the Flames
1997 Hot & Slow (the Best of the Ballads)
1997 Rebel Soul
1996
Feels Like Coming Home
1996
Freudenfeuer
1993 Live (the Best)
1991
Knock Out
1989
Point Blank
1987 Fire works
1986
Don'T Touch the Light

VIDEOGRAPHIE

    Bonfire - The Very Best Of
DVD

 

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