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Kravitz, Lenny

Auf seinem neuen Album scheute Lenny Kravitz keine Mühen, keine Anstrengungen und keine tiefgehenden Selbsterkenntnisse, um uns jemand ganz Besonderen vorzustellen: sich selbst!

 

Gnz bewusst nannte er sein heißersehntes sechstes Studioalbum einfach Lenny. Er hat die zwölf brandneuen Songs darauf selbst produziert, arrangiert und eingespielt. Und man sieht: Kravitz hat das Herz eines Rock’n’Rollers und die Talente eines Studiocracks. Seine Karriere zeichnet sich bislang schon durch kompromisslose Integrität aus, aber die neuen Songs sind um einiges direkter, mitreißend aber konzentrieren sich mehr auf das Wesentliche als ein Großteil seines bisherigen Werkes. Lenny ist der direkte Nachfolger des 1998-er Grammy-Siegers 5; zwischendurch veröffentlichte Kravitz den Welterfolg Greatest Hits (Herbst 2000). Die Musik auf Lenny zeigt nun den Künstler – und den Mann! – ungeschminkt. Lenny Kravitz klang noch nie persönlicher.

„Die neue Platte hat etwas ganz ungeschliffenes”, findet Kravitz.  Der Sound, den er hier geschaffen hat , klingt z.T. wie ein mit Mühe gezügeltes, vielschichtiges Konglomerat, das sich in den Tracks dann vehement eine Bahn bricht.  „Ich mag Extreme und Kontraste, und ich erlaube es mir, bis an die Grenzen zu gehen. Ich reduziere alles auf den Kern und wähle einen sehr direkten Weg. Da ist nichts Unnützes. Nichts wird verschwendet.”

Lenny wurde weitgehend Anfang 2001 in Kravitz’ nagelneuen Roxie Studios in Miami aufgenommen, und verbindet neue Ideen mit Lennys selbstsicherer Performance und einer Produktion, die das Strahlen der Glanzpunkte noch erhöht. „Es gibt eine Art Thema, das die neuen Songs miteinander verbindet”, erklärt Lenny Kravitz. „Es geht darum, die Dinge positiv anzupacken, sich weiter zu entwickeln und jeden Tag zu genießen. Ich bin sehr optimistisch, und das ist ein tolles Gefühl.”

Vor drei Jahren katapultierte die Veröffentlichung des Albums 5 Kravitz in die erste Garde der Rock’n’Roller. Er hatte ein Leben lang Musik gemacht und bündelte Erfahrungen und Kreativität zu Hits wie „I Belong To You” und den beiden Grammy-Gewinnern „Fly Away” und „American Woman”.

Kravitz avancierte mühelos zum Superstar, nahm sich aber die Zeit, ein Greatest-Hits-Album zusammenzustellen, das sich über acht Millionen Mal weltweit verkaufte und Kravitz einen dritten Grammy in Folge für den neuen Hit „Again” eintrug (die Nummer war eigentlich für Lenny vorgesehen). Aber schon während Kravitz die Arbeit an den Greatest Hits beendete, bereitete er sein neues Projekt vor. „Ich habe ein Haus auf den Bahamas”, berichtet er, „eine einfache Hütte am Strand, auf einer Insel, wo mich nichts ablenkt. Dort habe ich angefangen, Songs zu schreiben. Als ich drei oder vier zusammen hatte, ging ich ins Studio. Ich schreibe nie ein ganzes Album auf einmal fertig. Das Wichtigste an meiner Arbeit ist, die Richtung unterwegs herauszufinden. Ich lasse die Tracks ihre eigene Form annehmen, ohne mich selbst einzumischen. Die Musik sagt einem schon, wo’s langgeht, wo sie hin will und wann sie am Ziel ist. Man muss bloß aufmerksam zuhören.”

Kravitz hat offenbar gut zugehört. Er hat einen praktisch lückenlosen Sound aus dem Nichts erschaffen. „Man muss viel ausprobieren, viele Fehler machen, viel Geduld haben”, gibt er zu. „Wenn man ein Element nach dem anderen hinzufügt, verändert sich die Dynamik der Musik, und was beim ersten Mal klasse klang, passt vielleicht nicht mehr, wenn man eine weitere Schicht hinzufügt. Ich versuche, jedem Teil gleich den richtigen Platz zu zu weisen. Ich spiele vielleicht etwas am Bass ein, oder Drums, oder Gitarre. Danach mixe ich, ich gleiche die Balance aus und den Klang, und dann mache ich weiter. Ich mixe immer wieder, Schritt für Schritt. Ich glaube nicht daran, irgendetwas später beim Mischen zurechtzubiegen. Wenn es jetzt nicht gut klingt, klingt es auch später nicht gut.”

In einem erstaunlichen Gegensatz zu diesen produktionstechnischen Betrachtungen

steht die daraus resultierende, atemberaubende Intimität und Unmittelbarkeit. Lenny klingt unwahrscheinlich ‚live’ - als würde ein vielhändiges Wesen alles gleichzeitig spielen. „Wenn man lauter dreht, wird es eine richtige Soundmauer, die auf einen runterkracht”, findet Kravitz. „Ich wollte einen schönen großen Sound, eine musikalische Collage, in der die vielen Einzelteile schon wieder zu einem Ganzen verschmelzen. Natürlich”, setzt er mit typischem Understatement hinzu, „wird es nicht leichter, wenn man alles selber machen will”.

Wobei seine spezifische Vision und Arbeitsweise es schwer vorstellbar machen, dass jemand anders genau diese Songs hätte umsetzen können. Mit Lenny schuf Kravitz eine große akustische Leinwand, auf der er eine äußerst persönliche, ungemein ehrliche und absolut authentische Sound-Landschaft entstehen lässt. Die Emotionen, die er in Tracks wie „Yesterday Is Gone” und „Dig In” zum Ausdruck bringt, schmecken nach hart erlernter Wahrheit, nach spiritueller Weisheit, die nie predigt, sondern beispielhaft voranschreitet. Die donnernden Titel „Battlefield Of Love” und „Bank Robber Man” (inspiriert durch das vielzitierte Zusammentreffen des Künstlers mit der Polizei Miamis) unterstreichen seinen souveränen Umgang mit den Krachern des Rock’n’Roll, während Schlüsselsongs wie „Believe In Me”, „Pay To Play” und „If I Could Fall In Love” als Beispiele für ausdrucksstarkes Songwriting vom Feinsten gelten können. Zugleich finden sich auf Lenny Songs, die ihresgleichen suchen. In „You Were In My Heart” besingt Kravitz eine Erkenntnis, die umso treffender ausfällt, weil sie jeder nachvollziehen kann, der sich einmal ehrlich mit sich selbst auseinander gesetzt hat. „A Million Miles Away” ist ein schonungsloser Blick in die Isolation, und der Abschlusssong „Let’s Get High” bietet eine grandiose transzendierende Erfahrung, sowohl als Song, als auch als Botschaft.

„Es geht darum, alle äußere Ablenkungen zu eliminieren”, erläutert Lenny Kravitz den Titel „Stillness Of Heart“ - ein weiteres Albumhighlight. „Wichtig ist, mit sich selbst Frieden zu schließen, sich selbst genug zu sein. Viele Menschen fühlen sich unzulänglich,

und wollen sich durch Geld oder Status aufwerten. Aber letztlich muss doch jeder abends in den Spiegel schauen und einfach mit sich selbst zurechtkommen.”

Auf Lenny hat ein begnadeter, intuitiver Künstler nach seinem Selbst geforscht, er hat zurückgeblickt auf sein Leben und sein bisheriges Werk, und er hat dabei Musik gefunden, die dies in überzeugenden Songs widerspiegelt.

Schon jetzt hat Kravitz mit dem Album Lenny neue Höhenflüge absolviert:  mit der Single „Dig In“ gewann er seinen vierten Grammy in der Kategorie Bester Rocksänger, nachdem er schon für „Again“, „American Woman“ und „Fly Away“ jeweils mit einem Grammy geehrt wurde. Nie zuvor in der Geschichte der Grammy-Verleihung hat es ein Künstler geschafft, diese Kategorie in vier aufeinanderfolgenden Jahren zu gewinnen.  Eine weitere hohe Auszeichnung folgte Kravitz in diesem Jahr bei den American Music Awards, wo er als Bester Künstler (Pop/Rock) geehrt wurde.

In einer Zeit, in der Künstlerkarrieren oft kurzlebig sind und manchmal morgen schon vergessen, befindet sich Lenny Kravitz nun schon im zweiten Jahrzehnt seiner bemerkenswerten Karriere.  Gerade hat er seit drei Jahren erstmals wieder eine Welttournee gestartet. In den folgenden fünf Monaten kann man ihn live in Japan, Europa und in den USA erleben. Endlich haben seine Fans – und viele neugewonnene Freunde - wieder Gelegenheit, mit Lenny sein aktuelles Material und seine  alltime-Klassiker von „Let Love Rule“ bis „Fly Away“  hautnah zu zelebrieren.

Quellen: emipromotionservices

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