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Clawfinger

Clawfinger - 2001

 

Wir trafen uns im Sommer 1990 in einem Altenkrankenheim, vier langhaarige Kerle, die alle eine Liebe zur Musik verband, vielleicht nicht die gleiche Art von Musik, aber dies machte die ganze Sache erst interessant!

 

Ich machte unsere Gitarristen Bard und Erlend mit Ice Cube, Public Enemy und anderem Hardcore Rapzeugs bekannt, und Erlend und Bard führten mich in die wunderbare Welt von Alice In Chains, Soundgarden, Nirvana und einer Horde Bands ein, die ein paar Jahre später unter dem Etikett Grunge berühmt werden sollten! Jocke stand auf Body Music, frühe Nine Inch Nails, Nitzer Ebb, Front 242 und auch frühes Zeug von Metallica & Slayer, also war es definitiv eine interessante Mischung!

Egal, Oktober 1990 setzten Bard und ich uns zusammen und machten den ersten „Rapmetal“ Track, er war nicht annähernd so gut wie das Zeug, das wir jetzt machen, aber es war der Beginn einer Zusammenarbeit, die 10 Jahre später immer noch schwer in den Arsch tritt, verglichen mit einer Menge Bands, die heutzutage versuchen, Crossover rüberzubringen! Jocke, unser Keyboarder, hörte die Aufnahme und mochte sie, mit Ausnahme der Drumprogrammierung, die er scheiße fand, also bot er uns seine Dienste an und ist seitdem unser Masterprogrammierer!

Wir hingen alle rum, tranken Bier und nahmen Demos auf und hatten viel Spaß dabei, und am Ende begannen die Dinge, ein wenig aus den Fugen zu geraten, und das Material hörte sich so dopemäßig an, daß wir fanden, wir sollten vielleicht versuchen, irgendwie einen Deal an Land zu ziehen!

Im Herbst 1991 war ein Freund von mir zufällig Praktikant beim staatlichen schwedischen Radiosender P3, und er gab ihnen eine Demoversion von „Nigger“, die danach Demo der Woche und 5 Abende hintereinander gespielt wurde, Per Kviman (A&R bei MVG Records) hörte sie auf dem Heimweg und rief uns einen Tag später an! Er bot uns einen Deal an, und nachdem wir überprüft hatten, was für eine Art Plattenfirma es war, entschieden wir uns dafür. Wir haben dann ein paar Monate damit verbracht, Material zu schreiben und weitere Monate, es aufzunehmen, und Ende 92/Anfang 93 hatten wir ein Album fertig, welches nun als „Deaf, Dumb, Blind“ bekannt ist. Von da an kam die Kugel verdammt schnell ins Rollen, und plötzlich waren wir der Supportact von Alice In Chains bei deren Europatour, und danach ging es gleich weiter als Support von Anthrax auf deren Europatour, und am Ende waren wir bereit, als Headliner unserer eigenen Tour aufzutreten!

Wir gaben 170 Gigs im Jahr und als die Tour vorbei war, mussten wir dringend ein neues Album schreiben, damit wir neue Songs spielen konnten und mehr Material zur Auswahl hatten! Also begannen wir, Songs für Album Nr. 2 zu schreiben, und nach 500 Packungen Nudeln und der gleichen Menge Hägen Daaz Eiscreme hatten wir ein weiteres Album fertig, also ging’s wieder ins Studio! Als das neue Album „Use Your Brain“ 1995 rauskam, hatten wir es nicht mehr nötig, als Supportact für größere Bands aufzutreten, statt dessen konnten wir uns aussuchen, welche Bands wir als unseren Supportact haben wollten, so entschieden wir uns für Bands wie die grandiosen nordischen Speedmetal-Bands „MESHUGGAH“, Misery Loves Co und andere coole Bands!

Wir gingen auch nach Chicago, um ein Video für „Pin Me Down“ zu drehen, und es ging sogar nach Südamerika im Rahmen der Monsters Of Rock Tour mit Ozzy, Alice Cooper, Megadeth, Faith No More, Therapy?, Paradise Lost und einem Haufen weiterer klasse Bands, und es war eine großartige Zeit!

Beim dritten Album kamen wir überein, dass es interessant sein würde, mal was Neues zu probieren, also setzten wir uns mit einem amerikanischen Produzenten namens Peter Reardon in Verbindung, der vorher hauptsächlich mit Rapkünstlern wie The Geto Boys und Scarface zu tun gehabt hatte! Er kam im Sommer 97 rüber nach Stockholm und brachte so ca. 3000 LPs mit, er war kein traditioneller Produzent, statt dessen verwendete er seine riesige Vinylsammlung als eine Möglichkeit, seine Ideen rüberzubringen! Jedesmal, wenn wir ein bestimmtes Riff oder einen Beat spielen sollten, spielte er uns eine alte obskure Aufnahme vor, um uns klarzumachen, wonach er suchte, diese Herangehensweise war ein komplett neues Ding, aber irgendwie klappte es...fragt uns bloß nicht wie ;-D. Nach der Veröffentlichung war es wieder einmal Zeit, auf Tour zu gehen, also machten wir uns auf mit verschiedenen Bands (One Minute Silence, Bullyrag, Cold) und spielten in verschiedenen Ländern und Städten.......Und als nächstes, werdet ihr jetzt fragen? Nun, wir dachten, daß es an der Zeit wäre, unser eigenes Studio zu bekommen und die Dinge anzugehen, wie wir es wollten, also kauften wir uns Ende 98 ein Homestudio und schrieben wieder einmal Songs! Dieses Mal war alles mehr zurückhaltend, wir ließen die Dinge sich in ihrem eigenen Tempo entwickeln, zurück zu den Wurzeln, könnte man vielleicht sagen! Ungefähr ein Jahr später hatten wir 25 Songs und waren uns nicht sicher, wie es weitergehen sollte, so beschlossen wir, uns an unseren alten Produzenten Jacob Hellner zu wenden (er hat eine Menge großartiger schwedischer Bands produziert und ebenfalls alle Rammstein Alben) und ihn zu fragen, was er von der Musik hielt und was er tun könne, um die Songs ein Level weiterzubringen; am Ende nahmen wir 10 der Tracks mit ihm in seinem Studio erneut auf und danach dachten wir, dass die Zeit gekommen wäre, ein Album zu veröffentlichen!

Dies war vor einem Jahr, aber leider verzögerten die „Politricks“ der Plattenfirma die Dinge immer wieder, und ohne euch mit dem ganzen Businesskram langweilen zu wollen, kann man wohl zu Recht sagen, daß unsere alte Plattenfirma Scheiße gebaut hat, sie sind inzwischen Geschichte und statt dessen sind wir jetzt bei GUN Records, wir hoffen, dass sie wissen, wie sie ihren Job machen müssen und wir hoffen, daß sie uns dabei helfen, wieder in die Spur zu gelangen, so dass wir in einer Szene, bei deren Erschaffung wir einst mithalfen, wieder groß rauskommen können! Die neuen Songs sind allesamt sehr typische Clawfinger Tracks, wir haben jedoch zusätzliche Einflüsse aus der Drum & Bass Welt hinzugefügt und wie immer uns von den Songs in Stile entführen lassen, die dem Song selbst am besten bekamen! Mit anderen Worten, ihr werdet Spuren von brutalem Metal, Hip Hop, Rap/Metal und so weiter und so fort finden!...Nun, ich hoffe, ich hab euch nicht zu Tode gelangweilt, aber falls doch, ist es eh zu spät, denn ihr habt das ganze Ding bereits gelesen...alles Gute und bleibt cool, bleibt ihr selbst – Zak.

Oh, und last but not least, nur für den Fall, dass ihr an Verleihungen und Verkaufszahlen und solch blödem Kram interessiert seid, folgendes: Wir haben zwei schwedische Grammies gewonnen, einen für „Beste Metal Band“ und einen für „Bestes Video“, wir haben auch vier Zeppelin-Trophäen gewonnen (Alternative Metal Verleihungsgala) und bisher haben wir ca. 1,2 Millionen Exemplare verkauft (vielleicht inzwischen sogar ein paar mehr, denn diese Zahlen sind mindestens ein Jahr alt).   

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