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Paradise Lost

Fast we found, fast shut

The dismal Gates, and barricado'd strong;

But long ere our approaching heard within

Noise, other than the sound of Dance or Song,

Torment, and loud lament, and furious rage."

                    John Milton, Paradise Lost, Book VIII

 

Das stete Auf und Ab, das die britische Musikszene beherrscht, ist für eine Band wie Paradise Lost geradezu Gift. Die nordenglische Rockband aus Halifax hält seit geschlagenen zwölf Jahren das Banner düsterer Rockklänge hoch – und dabei ist Leadsänger Nick Holmes gerade erst einmal dreißig Jahre alt. Mit zwei UK Top 30 Alben und immensem Erfolg in Kontinentaleuropa, besonders in Deutschland, Frankreich und Skandinavien, sind Paradise Lost eine feste Größe in der Rockszene. Mit ihrem neuen und mittlerweile achten Studioalbum "Believe In Nothing" hat die Band den Sound ihrer letzten drei Alben geschickt verschmolzen, und ihre typischen Riffs mit neuen Ideen und elektronischen Klängen ihrer jüngsten Werke kombiniert. Nicht von ungefähr sorgte der Longplayer "Host" aus dem Jahr 1999 für ein kräftiges und durchweg wohl gesonnenes Rauschen im Blätterwald. Ähnlich wie Metallica hatten Paradise Lost die Grenzen ihres Metal-Genres nachhaltig gesprengt und warteten mit überraschend viel Elektronik und gefälligen Melodien auf. "Metal à la Mode" titelte der ME/Sounds – und plötzlich standen die notorischen Melancholiker in Schwarz so hoch im Kurs wie selten zuvor.

 

Für "Believe In Nothing" verpflichteten Paradise Lost mit John Fryer einen absoluten Studioprofi, der unter anderem die Krupps, Nine Inch Nails, HIM, Stabbing Westward, Cradle Of Filth und White Zombie produzierte. Und so ist der Sound des neuen Albums griffiger denn je, ohne auf ungewöhnliche Überraschungsmomente zu verzichten. Wer Dark Rock liebt, wird auch an "Believe In Nothing" seine helle Freude haben. Cheftexter Nick Holmes lamentiert mit seinem ausgeprägten Hang zur Melancholie und einer gehörigen Dosis Zynismus einmal mehr über die kleinen und großen Probleme dieser Welt. Schließlich lautet sein Credo: "Man braucht eben kein großes, erschütterndes Erlebnis, um gute Lyrics zu schreiben. Eine winzige Unannehmlichkeit kann einen Song weit nach vorne bringen." Der junge Familienvater, der in seiner Freizeit nächtelang vor dem Computer hockt, hat in dem Gitarristen Greg Mackintosh seit Jahr und Tag einen zuverlässigen Kompagnon, der jede Textidee in packende Melodien zu kleiden weiß. Gemeinsam mit Aaron Aedy (g), Stephen Edmondson (b) und Lee Morris (dr), den drei übrigen Bandmitgliedern, ziehen Holmes und Mackintosh diesmal alle Register sinistrer Pop- und Rockweihen.

 

Vom strahlend pathetischen "Fader" über das pittoresk gothische "Illumination" und das orchestral dramatische "Divided" (das selbst einen James Bond Film bereichern würde) bis hin zum archetypischen Dark-Rock von "Mouth" und "World Pretending": Das ist Headbanging in Slow Motion. Die musikalische Wundertüte für tausende Wunderkerzen bei den Konzerten. Die anstehende Deutschlandtournee bestreiten Paradise Lost gemeinsam mit ihren musikalischen Gesinnungsgenossen von Sisters of Mercy – auch das ein neuerliches Highlight in der Geschichte der Band. Vorbereitet hat sich das krisenfeste Quintett in seinem angestammten Proberaum in Bradford, unweit seines hassgeliebten heimatlichen Provinznests Halifax. Im selben Gebäudekomplex proben außer ihnen auch New Model Army und Chumbawamba. Der freundschaftlichen Kontakt mit NMA geht sogar so weit, dass man sich die Roadies teilt. Paradise Lost sind froh, wenn die Tour beginnt. Reisen bildet und dem englischen Mief entfliehen sie nur allzu gern. Immer auf der Suche nach dem verlorenen Paradies, das sie für jeden Konzertabend auf der Bühne zu finden scheinen. Vielleicht ist dies auch das Geheimnis ihres hiesigen Erfolgs. Die Fans spüren ganz genau, dass Paradise Lost musikalische Überzeugungstäter sind, die trotz aller Experimente ihrer Linie treu geblieben sind. Eine Glaubwürdigigkeit, die entsprechend honoriert wird.

copyright 2001 by EMI Electrola GmbH & Co KG (www.emimusic.de)


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